Peking kulinarisch – Peking-Ente, Hutongs und Reisetipps für China

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Peking, die Hauptstadt Chinas, vereint kaiserliche Pracht mit bodenständiger Alltagsküche. Zwischen der Verbotenen Stadt und der Großen Mauer findest du raffinierte Bankettgerichte ebenso wie deftiges Streetfood, das in den engen Hutong-Gassen seit Generationen verkauft wird.

Die wichtigsten Gerichte

  • Peking-Ente (Beijing Kaoya): das berühmteste Gericht der Stadt – knusprig gebratene Ente, deren Haut der Koch oft am Tisch in dünne Scheiben schneidet. Du wickelst sie mit Frühlingszwiebeln, Gurke und süßer Sauce in dünne Pfannkuchen.
  • Jianbing: ein herzhafter Frühstückscrêpe mit Ei, knuspriger Einlage und würziger Sauce – das beliebteste Frühstück auf der Straße.
  • Zhajiangmian: Weizennudeln mit einer salzigen Sauce aus fermentierter Sojabohnenpaste und Hackfleisch, garniert mit frischem Gemüse.

Wo du essen und bummeln solltest

Die Hutongs – die historischen Wohngassen rund um den Glockenturm und den Houhai-See – sind ideal, um abseits der großen Straßen kleine Lokale und Snackstände zu entdecken. Verliere dich ruhig im Gewirr der Gassen. Für die Peking-Ente lohnt sich ein traditionsreiches, spezialisiertes Entenrestaurant, von denen es mehrere bekannte in der Stadt gibt.

Ein praktischer Tipp: Die echte Peking-Ente braucht Zeit in der Zubereitung – in vielen guten Lokalen reserviert oder bestellt man sie am besten vorab. Eine ganze Ente reicht meist für mehrere Personen, lohnt sich also vor allem in der Gruppe.

Die Speisekarten in Peking sind häufig nur auf Chinesisch verfasst, gerade in den authentischen Hutong-Läden – ein Foto der Karte zum Übersetzen hilft dir, dich zurechtzufinden, Zutaten zu verstehen und ohne Sprachbarriere zu bestellen.

Plane für Peking mindestens drei bis vier Tage ein und kombiniere die Küche mit Ausflügen zur Großen Mauer und in die Verbotene Stadt.

Beste Reisezeit

September und Oktober sind eindeutig die beste Zeit: klare Luft, milde Tage und der Herbsthimmel, für den die Stadt bekannt ist. Der Frühling ist angenehm, kann aber Sandstürme aus dem Norden bringen. Der Sommer ist heiß und schwül, mit dem meisten Regen im Juli und August. Der Winter ist kalt und sehr trocken, dafür sind die Höfe und die Mauer fast menschenleer, und genau dann ergibt der Kupfertopf mit Lammfleisch am meisten Sinn. Meide die Nationalfeiertagswoche Anfang Oktober und das Frühlingsfest, wenn du nicht früh gebucht hast.

Praktisches vor Ort

Die U-Bahn ist billig, umfangreich und zweisprachig beschildert; für den Kauf brauchst du Pass oder Ausweis, und an den Zugängen gibt es Sicherheitskontrollen. Bezahlt wird fast überall per Handy-App, und beide großen Anbieter lassen sich inzwischen mit ausländischen Karten verknüpfen – richte das vor der Reise ein, denn Bargeld nehmen viele Läden nur widerwillig. Trinkgeld ist unüblich. Die Peking-Ente wird meist vorbestellt, weil sie Stunden braucht. Für die Verbotene Stadt ist ein Zeitfenster online mit Passnummer nötig, Montag ist meist Ruhetag. Wähle für die Mauer einen weiter entfernten Abschnitt, wenn du Ruhe willst.