Hongkong kulinarisch – Dim Sum, Wonton-Nudeln und Reisetipps

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Hongkong ist eine der dichtesten und aufregendsten Food-Metropolen der Welt – ein Schmelztiegel aus kantonesischer Tradition, britischem Erbe und globaler Moderne. Zwischen Wolkenkratzern und Wet Markets findest du hier vom Drei-Sterne-Restaurant bis zur Garküche alles.

Die wichtigsten Gerichte

  • Dim Sum: kleine gedämpfte oder frittierte Häppchen wie Har Gow (Garnelen) und Siu Mai, traditionell zum „Yum Cha" mit Tee am Vormittag.
  • Wonton-Nudeln (Wonton Mein): zarte Eiernudeln in klarer Brühe mit Garnelen-Wontons.
  • Char Siu: süßlich glasiertes Grillschwein, oft über Reis serviert.
  • Cha Chaan Teng-Klassiker: in den typischen Teestuben gibt es Milchtee (Nai Cha), French Toast und Pineapple Bun (Bo Lo Bao).

Wo du essen und bummeln solltest

In Central auf Hong Kong Island treffen elegante Lokale auf historische Garküchen und die berühmten Rolltreppen des Mid-Levels Escalator. Auf der Kowloon-Seite ist Mong Kok ein pulsierendes Viertel voller Märkte, Streetfood-Stände und neon-erleuchteter Gassen – ideal für einen Abendbummel.

Ein praktischer Tipp für Dim Sum: In traditionellen Teehäusern bekommst du eine Bestellkarte, auf der du mit Strichen markierst, wie viele Körbchen jeder Sorte du möchtest. Der Tee wird stetig nachgefüllt – hebe den Deckel der Kanne an, um nachschenken zu lassen.

Viele Speisekarten in Hongkongs Lokalen sind nur auf Chinesisch (traditionelle Schriftzeichen) verfasst, besonders in den authentischen Cha Chaan Teng – ein Foto der Karte zum Übersetzen hilft dir, dich durch das riesige Angebot zu navigieren und Gerichte mutig auszuwählen.

Plane für Hongkong drei bis vier Tage ein, fahre mit der Star Ferry über den Victoria Harbour und gönne dir den Ausblick vom Victoria Peak.

Beste Reisezeit

Oktober bis Anfang Dezember ist eindeutig das beste Fenster: trocken, mild und klar genug, um vom Peak über den Hafen zu sehen. Der Frühling, März bis Mai, ist warm, aber oft diesig und schwül. Der Sommer ist heiß, nass und Taifunsaison – bei einem Signal T8 steht die Stadt still, alles schließt, also plane im Sommer Puffer ein. Der Winter ist kühl und angenehm, auf den Hügeln gelegentlich richtig frisch. Rund um das Mondneujahr lohnen Parade und Blumenmärkte, wobei viele kleine Läden mehrere Tage schließen.

Praktisches vor Ort

Die MTR ist schnell, günstig und erreicht fast alles; eine Octopus-Karte gilt dort ebenso wie in Bussen, auf den Fähren und in Convenience Stores. Die Star Ferry über den Hafen kostet Kleingeld und bleibt eine der schönsten Fahrten Asiens. Die Straßenbahnen auf Hong Kong Island – das „Ding Ding" – sind langsam, billig und ideal, um die Nordküste zu sehen. Taxis sind nach Region farbcodiert, rot für den städtischen Kern, und viele Fahrer bevorzugen Bargeld. Restaurants schlagen oft zehn Prozent Service auf, darüber hinaus ist Trinkgeld minimal. Beim Yum Cha zeigt eine Karte auf dem Tisch die genommenen Teller an, und zwei Finger auf den Tisch geklopft heißen Danke für den Tee.